Vereinsgeschichte

Der Verein wurde in Elterninitiative im Januar 2001 vorrangig als Kinder- und Jugendverein für Karateinteressierte und -begeisterte mit aktiven und passiven Mitgliedern ab 6 Jahren neu gegründet. Der Verein trat nach der Gründung dem Deutschen Karateverband, dem Sächsischen Karatebund, dem Landessportbund Sachsen und dem Kreissportbund Vogtland bei.

Da es sich vorrangig um minderjährige aktive Karatekas handelte, waren volljährige Kräfte aus den Reihen der Eltern als Organisationseinheit und für den Vorstand notwendig und wurden schnell gefunden, da einige der Kinder und Jugendlichen bereits langjährig im Karate aktiv waren. Somit wurden die Eltern bei den Aktivitäten ihrer Kinder eingebunden. Das Ziel war es, den Kindern weiterhin ein Training zu ermöglichen und nebenbei auch das Vereinsleben aktiver zu gestalten und sowohl für wettkampforientierte als auch breitensportorientierte Karatekas eine optimale Ausgangspositon in der Heimat zu schaffen.

Zunächst wurden Trainer zur Absicherung des Trainings verpflichtet, u.a. mit Andreas Herrmann von Takeda Auerbach und Alexander Nieß vom Budokan Adorf. Diese intensive Unterstützung über einen längeren Zeitraum wurde beibehalten, bis der damals 15 -jährige Robert Dietz bereit war die Trainingsgruppe teilweise zu übernehmen. Robert war zu diesem Zeitpunkt selbst noch aktiver Wettkämpfer, Teilnehmer an Landesmeisterschaften, Deutsche Meisterschaften und wurde 2000 in den Landeskader Sachsens berufen. Über die Jahre nahmen mehr Vereinsmitglieder an Deutschen und Sächsischen Meisterschaften,sowie an landes- , bundesweiten und internationalen Wettkämpfen teil. Dabei sammelten sie mehrere Podiumsplatzierungen. Der Verein ist im Karate einer der erfolgreichsten vogtländischen Vereine und bewies dies alle zwei Jahre mit zahlreichen Erfolgen bei den Vogtlandspielen.

Robert Dietz beendete im Februar 2003 als 16-jähriger seine Übungsleiterausbildung, damals als jüngster Übungsleiter Sachsens. Er übernahm ab 2003 vollständig das Training und zeigte in kürzester Zeit seine Qualitäten als Trainer und wurde ein Vorbild für die aktiven Mitglieder. Bis 2006 wurden fünf weitere Mitglieder zu Übungsleitern ausgebildet und trugen die Aufgaben als Trainer weiter, um auch nach zeitweiser Abwesenheit Roberts, aufgrund seiner auswärtigen Ausbildung, das Training aufrechterhalten und optimieren zu können. Neben dem Leistungssport wurde auch das Augenmerk auf den Breitensport erweitert, somit wurden zunehmend mehrere Lehrgänge besucht, was sowohl die Trainer, die Mitglieder als auch den Vereinsbestand förderte.

Mit dieser Basis und der unermüdlichen Arbeit des Vorstandes und den zahlreichen Eltern und Helfer, gab es immer wieder Möglichkeiten, neben den sportlichen Höhepunkten auch alternative gemeinsame Aktivitäten zu genießen und zu erleben. Mehrmals jährlich wurden auch die Familien der Mitglieder animiert, den Festivitäten beizuwohnen. Neben dem Dasein als Fans und Zuschauer bei den Sportwettkämpfen, wurden auch Vereinsturniere mit befreundeten Vereinen organisiert, sowie Vereinsausflüge in den Zoo Leipzig oder Kletterwald Pöhl oder Besuche im Freizeitpark Plohn. Auch innerhalb des Vereins gab es über die Jahre mehrere Highlights wie Grillfeste, Weihnachtsfeste oder Sommerfeste.

Zu Beginn des Jahres 2012 etablierte Eric Müller die Allgemeinsportgruppe um einige der Eltern und Helfer ebenfalls zum Sport zu motivieren und somit eine Alternative zu den Festivitäten und organisatorischen Termin und dem Arbeitsalltag anzubieten. Dieses Angebot wurde herzlichst angenommen und so entstand eine kleine, begeisterte Truppe, welche sich seither Donnerstags für Spiel, Spaß und Sport zusammenfindet.

Nebenbei nahmen paar Mitglieder des Vereins die Aufgabe auf sich, nach mehr Wissen zu streben und besuchten darauffolgend mehrere Lehrgänge, auch fern des Karate und des Vereins. Seither werden verschiedene Ansätze aus den Lehrgängen versucht im Training einzubinden und den Mitgliedern näherzubringen. Zudem wurden durch die Vielzahl auch neue Kontakte zwischen mehreren Trainern und Vereinen geknüpft, welche bis heute auch noch stark erhalten werden. Selbst internationale Bekanntschaften wurden im Laufe der Jahre entwickelt.

Neben den Vereinsveranstaltungen fing der Verein auch an Lehrgänge und Trainingslager auszurichten, welche mehr und mehr an Zuspruch in Sachsen fanden und auch über die Grenzen hinaus. So holte man sich immer wieder Karategrößen nach Reichenbach. So auch unter anderem zu unserem 15-jährigen Vereinsjubiläum 2016, zu dem knapp 150 Leute dieses Event besuchten. Dort ließ man es sich auch nicht nehmen in unserem Namen und des Kreissportbundes Vogtlands einige Mitglieder mit den Ehrenmedaillen Bronze und Silber zu ehren. Zudem erhielt der Verein 2018 das Qualitätssigel – Budomotion.